Regionalentwicklung und Naturschutz

Der Masterstudiengang »Regionalentwicklung und Naturschutz« ist ideal für Absolvent*innen aus ökologisch orientierten Bachelorstudiengängen, die sich weiterqualifizieren möchten. Dafür bietet er zwei Spezialisierungsrichtungen an: »Management/Natur- und Ressourcenschutzmanagement/ Regionalmanagement« sowie »Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung«.

Studienverlauf

Durch Exkursionen, praxisnahe Übungen und Methoden verbinden Sie zielführend Regionalentwicklung und Naturschutz. Sie erarbeiten sich eine breite Palette an inhaltlichen und methodischen Kenntnissen und Fertigkeiten für den Berufseinstieg und Ihre persönliche Entwicklung.
Interdisziplinäres Lernen, die Orientierung an nachhaltiger Entwicklung und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern außerhalb der Hochschule prägen das Studium. Bei Ihrer sechsmonatigen Projektarbeit im 3. Semester wenden Sie gemeinsam im Team Ihr theoretisches Wissen praxisnah an und gestalten in Zusammenarbeit mit regionalen Akteur*innen spannende Projekte vom Auftrag bis zur Umsetzung.

Wenn Sie sich exemplarisch einen Eindruck von Studieninhalten dieses Fachs machen wollen, können Sie sich hier ein Video zum Modul Kulturlandschaft ansehen.

Des Weiteren finden Sie aktuelle Themen rund ums Studium, Campusleben sowie Wissenschaft und Forschung auf dem Blog des Fachbereichs Landschaftsnutzung und Naturschutz: Ackerdemiker.in

Perspektiven

Der Studiengang beinhaltet die Erarbeitung von Umweltbildungsprojekten, die Aneignung von Wissen über naturschutzfachliche Themen und befähigt Sie zur praktischen und nachhaltigen Regionalentwicklung. Nach Ihrem Studium können Sie in einem Umwelt- oder Naturschutzverband, in Fachbehörden oder in Instituten und Planungsbüros erfolgreich in das Berufsleben starten.

Alumni

Möchten Sie wissen, was unsere Alumni aus dem Bereich „Regionalentwicklung und Naturschutz“ nach dem Studium beruflich machen? Dann haben wir hier für Sie ein paar interessante Beispiele zusammengetragen.

Ilona Hadasch

„Ich heiße Ilona Hadasch, habe meine Dissertation abgeschlossen (wird im Sommer als Buch erscheinen) und arbeite inzwischen als politische Referentin im 8. Wiener Gemeindebezirk, in der schönen Josefstadt. Mit einem Bachelor in Urbanistik (Bauhaus-Universität Weimar) und einem Master in European Spatial Planning and Regional Development (Blekinge Tekniska Högskola, Karlskrona/ Schweden) „in der Tasche“ habe ich 2013 den Master in Regionalentwicklung und Naturschutz an der HNEE begonnen und 2015 abgeschlossen.

Die sehr angenehme, ehrliche Vernetzung zwischen Dozierenden und Studierenden untereinander habe ich vom ersten Tag an sehr geschätzt. Ich habe es genossen, viel Input durch interne und externe Dozierende zu bekommen und habe durch meine Nebenjobs im Gründungszentrum und bei Hr. Prof. Dr. Jürgen Peters Freiheit und Inspiration zugleich erlebt.

Meine jetzige Stelle ist meine dritte Stelle seit dem Abschluss meines Studiums. 2016 habe ich begonnen, als Stadtplanerin in einem privaten Planungsbüro zu arbeiten. Von dieser Stelle habe ich zufällig über einen Stadtplaner erfahren, den ich eine Initiativbewerbung schicken wollte. Er meinte, bei ihm sei gerade nichts frei, aber eine Bekannte suche Mitarbeitende. Das war ein schöner Zufall! Meine Stelle als Stadtplanerin umfasste 20 Stunden/ Woche und damit finanzierte ich mein Hobby, die Doktorarbeit. Im Sommer 2019 habe ich mich dann in Wien beworben und konnte als Verwaltungspraktikantin bei der Stadt Wien anfangen. Bevor mein Verwaltungspraktikum zu Ende war, wurde ich als politische Referentin übernommen.

Meine Aufgaben als politische Referentin sind vielfältig. Sie umfassen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Bezirksvorstehung, z.B. Organisation von Veranstaltungen, Schreiben von Presseaussendungen, Betreuung von social media Kanälen, aber auch die Themenfelder Kultur und Umwelt im Bezirk wie beispielsweise die Betreuung der Kulturkommission und des Umweltausschusses sowie Kontakt zu den jeweiligen Fachdienststellen der Stadt Wien.

Es gibt keinen typischen Arbeitstag – jeder Tag ist anders, aber es gehört häufig sehr viel Texte schreiben und Menschen treffen dazu!

Es ist ein größerer Bogen, den ich spannen möchte. Die Zeit an der HNEE hat mir einmal mehr gezeigt, dass es wichtig ist, herauszufinden, wofür man brennt. Ich bin mir sicher, dass man sich darauf konzentrieren sollte, um eine Orientierung in der (Berufs-)Welt zu haben. Das war auch die Hauptmotivation, meine Dissertation parallel zu meiner ersten Stelle zu erarbeiten, ohne einen Cent für die Forschungsarbeit zu bekommen: Ich wollte mir die Zeit dafür nehmen, mich ausgiebig mit einem Themenbereich zu beschäftigen und dafür in dieser Zeit zu brennen.

Die Leidenschaft für Themen habe ich an der HNEE von den Dozierenden, zu denen ich Kontakt hatte, tagtäglich vorgelebt bekommen.

Es ist eine Art von mindset, das mich spätestens seit meinem Studium in Eberswalde begleitet. Dieses mindset versuche ich nicht nur in meiner Arbeit, sondern auch in meiner Freizeit und in meinem Leben insgesamt anzuwenden.

Den Einstieg mit einem Verwaltungspraktikum kann ich wärmstens empfehlen!

Bei Fragen stehe ich natürlich gern zur Verfügung““

E-Mail: ilona.hadasch@gmail.com

Julian Reimann

Julian erzählt Ihnen von seinen Erfahrungen in dem folgenden Video.

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Britta Düsterhaus

Britta erzählt Ihnen von ihren Erfahrungen in dem folgenden Video.

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Matthias Holzgreve

Matthias erzählt Ihnen von seinen Erfahrungen in dem folgenden Video.

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Alexandra Grundlach

Alexandra erzählt Ihnen von ihren Erfahrungen in dem folgenden Video.

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Julian Jaschke

Julian erzählt Ihnen von seinen Erfahrungen in dem folgenden Video.

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Übersicht

Masterstudiengang

Fachbereich

Landschaftsnutzung und Naturschutz

Abschluss

Master of Science

Regelstudienzeit

vier Semester

Zulassung

  • zulassungsbeschränkt
  • geeigneter Hochschulabschluss

Unterrichtssprache

Deutsch

Ansprechpartner*in

Prof. Dr. Heike Molitor

03334 657-336
Heike.Molitor@hnee.de

Mehr lesen

https://hnee.de/run

Vorstellung des Studiengangs

Regionalentwicklung und Naturschutz Mediathek

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